Editorische Notiz

Am 11. März 1904 wurde der Historiker und Pfarrer Dr. Georg Adolf Schuller (1862-1939) vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. in Hermannstadt beauftragt, eine Biographie Samuel von Brukenthals zu schreiben. Er hinterließ ein umfangreiches Manuskript dieser Biographie, die in zwei Bänden erst in den Jahren 1967 und 1968 gedruckt werden konnte[1].

In der „Vorbemerkung zum 2. Band“ schreibt „die Redaktion“:

„Schuller hatte für die Brukenthal-Biographie einen umfangreichen Anhang vorgesehen, der einen großen Teil der Quellen im Wortlaut enthalten sollte. Dieser Anhang stand jedoch bei der Drucklegung des Werkes nicht zur Verfügung.“[2]

Vorliegende Quellensammlung enthält die transkribierten Abschriften dieses unveröffentlichten Manuskripts des 3. Bandes seiner Monographie „Samuel von Brukenthal“ von Georg Adolf Schuller[3]. Die eventuell noch existierenden Originale konnten nicht eingesehen werden. Die Online-Publikation ermöglicht es, in einer späteren Projektphase eine Kollationierung mit den Originalen vorzunehmen.

Die edierten Dokumente werden in chronologischer Reihenfolge publiziert.

In den Dokumenten verwendete Abkürzungen werden im Text nicht aufgelöst. Ein Abkürzungsverzeichnis dient deren Entschlüsselung.

Kommen in den Dokumenten, die in Sütterlin geschrieben wurden, lateinische Einschübe vor, werden diese kursiv gesetzt. Unterstreichungen in den Vorlagen werden durch Unterstreichungen im Text gekennzeichnet.

Ein Orts- und Personenregister erschließt die Dokumentation. Schlagwort ist – soweit vorhanden – der deutsche Ortsname. Es folgen in Klammern die kursiv gesetzten Namensvarianten in den Vorlagen sowie die anderssprachigen Ortsnamen. Querverweise zum Schlagwort erleichtern die Suche. Die folgenden Ziffern beziehen sich jeweils auf die laufende Nummer des Dokuments, in dem die Namen vorkommen.

 


[1] Georg Adolf Schuller: Samuel von Brukenthal. München 1967, 1969 (Buchreihe der Südostdeutschen Historischen Kommission, Bd. 18, 19).

[2] Ebenda, 2. Bd., S. VII.

[3] De beiden ersten Bände wurden veröffentlicht, vgl. Georg Adolf Schuller: Samuel von Brukenthal, 2 Bde. München 1967, 1969 (Buchreihe der Südostdeutschen Historischen Kommission 18, 19).

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