1802, Januar 26

1802, Januar 26, Hermannstadt: Samuel v. Brukenthal erwidert Neujahrswünsche seines Vetters Michael Conrad v. Heydendorff und klagt über seine Altersschwäche.

 

Orig. im Heydendorffschen Familienarchiv.
Bezug: Biographie, 2. Bd., S. 327f.

[Notiz des Kopisten am Anfang des Dokuments:] Sam. Frh. v. Brukenthal an Mich. v. Heydendorf.

[Notiz des Kopisten am Ende des Dokuments:] Aus dem Original im v. Heydendorfschen Familienarchiv.

 

Herrmanstadt den 26 Jänner 1802.

Wohlgebohren, Hochgeehrtester Herr Vetter.

Gottes Güte u. Väterliche Fürsehung verschaft mir noch einmal das Vergnügen. E. Wg. für die freundschaftliche Glückwünsche zu dem Wechsel der Jahre meine aufrichtige Dankbarkeit zu bezeugen u. sie Ihnen herzlich zurückzugeben. Gott erhalte Sie, die Gnädige Frau Gemahlin[1][2] u. alle wehrte Angehörigen u. begleite Sie mit seinem Seegen in allen Ihren Unternehmungen u. auf allen Ihren Wegen.

Wie meine Jahre immer mehr werden, so äußern sich auch Schwachheiten u. Gebrechen, die nie ganz von dem Alter weichen, ich bin indeßen der frohen Zuversicht, Gott werde sie gnädig erleichtern u. tragen helfen. Leben sie wohl u. bleiben von meiner wahren Hochachtung versichert, mit der ich verharre

Euer Wohlgeboren

gehorsahmer Diener
F. S. v. Brukenthal

 


[1] Anna Catharina, geb. v. Clausenburger.

 


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Empfohlene Zitierweise:

Quellen zur Geschichte Samuels von Brukenthal. Aus dem Nachlass von Georg Adolf Schuller, hg. von Konrad Gündisch und Jonas Schwiertz, 2022.
URL:  https://siebenbuergen-institut.de/1802-1-26-1 (Stand: 10. März 2022).

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