Neuerscheinungen ::  Bilder aus Siebenbürgen ::  Spenden ::  Bibliotheksrecherche ::  Suche ::  E-Transylvanica ::  Sitemap ::  Mitgliederbereich ::  Redaktion ZfSL  
 
 Startseite :: Das Institut

Siebenbürgen und das Siebenbürgen-Institut

Schloss Horneck, das Wahrzeichen von Gundelsheim, beherbergt die zum Siebenbürgen-Institut gehörende Siebenbürgische Bibliothek.

Siebenbürgen (lateinisch/englisch: Transylvania, rumänisch: Ardeal/Transilvania, ungarisch: Erdély) ist eine im Karpatenhochland, an der Grenze von Ostmitteleuropa zu Südosteuropa gelegene Vielvölkerregion.

Einst war Siebenbürgen ein Teil Daziens. Nach wechselnden Herrschaften gehörte es seit dem Hochmittelalter zum Königreich Ungarn. Im 16.-17. Jahrhundert war es ein selbstständiges Fürstentum unter osmanischer Oberhoheit. Anschließend wurde es zur habsburgischen Provinz und im ausgehenden 19. Jahrhundert ein Teil Ungarns. Seit dem Ausgang des Ersten Weltkrieges ist Siebenbürgen ein Teil Rumäniens.

Das Land wird bewohnt von Rumänen, Ungarn (Szeklern), Deutschen (Sachsen), Roma (Zigeunern) und anderen Ethnien. Der Adel der Ungarn, die Szekler und die Sachsen bildeten vom 16. bis 19. Jahrhundert die staatstragenden Stände.

Mit der Erforschung der wechselvollen Geschichte dieser vielschichtigen europäischen Region beschäftigt sich das Siebenbürgen-Institut in Gundelsheim am Neckar, das ein An-Institut der Universität Heidelberg ist.

Das Siebenbürgen-Institut, und zwar seine Kernstücke, die Siebenbürgische Bibliothek und ein Teil des Archivs, befinden sich auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar. Die Geschäftsstelle des Instituts und ein weiterer Teil des Archivs sind in der nahen Schlossstraße untergebracht.

07/04 2018

Einladung zur Jahrestagung der Sektion Genelaogie

Die Sektion Genealogie im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. (AKSL) lädt zu ihrer Jahrestagung vom 4. bis 5. Mai im Kulturzentrum der Siebenbürger Sachsen auf Schloss Horneck nach Gundelsheim/Neckar ein. Die Tagung beginnt am Freitag, 4. Mai, um 14:00 Uhr mit der Begrüßung der Teilnehmer durch den Vorsitzen­den des AKSL Dr. Ulrich Andreas Wien und den Leiter der Sektion Genealogie Dr. Robert Offner.

Für den ersten Tag sind folgende Vorträge vorgesehen: 14:10 – 14:40 Uhr, Dr. Rüdiger von Kraus (Boston): „Siebenbürgisch-sächsischer Kleinadel im Zeitalter Brukenthals: Die Familie von Kraus“; 14:40 – 15:10 Uhr, András Bándi (Hermannstadt): „Die wiederentdeckten ev. Kirchenbücher von Baumgarten (Bungard/Bongárd)“; 17:00 -17:30 Uhr Dr. Emőke Gálfi (Klausenburg): „Gross-Enyed (Aiud) in the 16th century as a place of coexistence between the Saxons and Hungarians (Groß-Enyed im 16. Jahrhundert als Ort des Zusammenlebens zwischen Siebenbürger Sachsen und Ungarn; Folien auf Deutsch)“; 17:30 – 18:00 Uhr, Dr. Zsolt Bogdándi (Klausenburg): „Genea­logical Data on the Saxon Patricians from Klausenburg in the 16th and 17th centuries (Genealogische Daten über das siebenbürgisch-sächsische Patriziat von Klausenburg im 16.-17. Jahrhundert; Folien auf Deutsch)“;  18:00 – 18:40 Uhr, Dr. Werner Klemm (Detmold) / Fabien Fischer (Straßburg): „Junge siebenbürgisch-sächsische Akademiker als Exulanten im Elsaß (17. Jahrhundert)“. Dazwischen findet eine Kaffepause sowie ein Besuch der Sonderausstellung „50 Jahre & 50 Gemälde“ im Siebenbürgischen Museum auf Schloß Horneck statt.  

Am Samstag, 5. Mai. wird das Programm mit folgenden Beiträgen fortgesetzt: 09:00 – 09:30 Uhr, Dr. Lupold von Lehsten (Bensheim): „Genealogie der Familie Baron Samuel von Brukenthals“; 09:30 – 10:00 Uhr, Dr. Robert Offner (Regensburg/ Speichersdorf):  „Genealogie der siebenbürgischen Apothekerdynastie Mauksch“, 10:00 – 10:30 Uhr Jutta Tontsch (Hamburg) und Dr. Dietmar Gärtner (Traisa/Darmstadt): „Genealogie der Siebenbürger Sachsen online“. Nach einer Kaffeepause sind folgende Berichte der Projektleiter vorgesehen: 11:00 – 11:30 Uhr, Dr. Christian Weiss (Tübingen): „Berichterstattung über das Projekt ‚Matrikelsicherung der evangelischen Kirche in Rumänien‘“; 11:30  – 11:45 Uhr  Dr. Werner Klemm (Detmold) und Ingrid Schiel (Gundelsheim/Potsdam): „Berichterstattung über das Projekt ‚Pfarrer und Lehrer der evangelischen Kirche AB in Siebenbürgen (1701-1900)‘“. Von 11:45 – 12:15 Uhr stellen Heide Negura und Dr. Reinhard Froese (beide München) das Siebenbürgiche Kulturzentrum Schloss Horneck vor. Danach folgen in zwei jeweils ca. einstündigen Sitzungen Kurzmitteilungen und Diskussionen zu diversen Themen wie den Genealogischen Be­ratungsservice für Siebenbürger, Pestpro­tokolle von Hermannstadt (1719 und 1739) als genealogische Quellen, der Problematik mehrfacher Haus- und Hofnummernvergaben am Beispiel von Alzen (J. Göbbel), dem Inhaltsverzeichnis die Zeitschrift Siebenbürgische Familienforschung (1984-2007/2015), der Internetpräsenz der Sektion Genealogie (R. Offner) etc. Eine Übersicht findet sich im Programm. Änderungen vorbehalten.

Mitglieder der Sektion Genealogie, die eigene Mitteilungen vorstellen möchten, mögen sich bitte zur vorherigen Abstimmung an den Sektionsleiter wenden. Tagungsgebühren werden nicht erhoben, Spenden sind jedoch willkommen. Für den Samstag bietet ein Caterer ein Mittagessen für 16 € pro Person an.

Anmel­dungen zur Jahrestagung mit Bedarfsmeldung für das Mittagessen am Samstag bitte bis Mittwoch, den 2. Mai 2018, an Dr. Robert Offner unter r-offner@t-online.de oder 0170-7581225.

Dr. Robert Offner

<xml> </xml><xml> Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE </xml><xml> </xml>

Siebenbürgen-Institut 2009 Designed by Cubus