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 Startseite :: E-Transylvanica :: Urkunde betr. Gabriel Bathori 1608


Urkunde betreffend Gabriel Bathori, Fürst von Siebenbürgen (1608-1613), aus dem Jahr 1608

1608 nach März 7, Hermannstadt [Cibinium]: Der Hermannstädter Stadtpfarrer Christianus Lupinus schreibt an Matthias Schiffbaumer, den Birthälmer Pfarrer und Superintendenten der Sächsischen Kirche Siebenbürgens, über den Bericht der Abgesandten [des Hermannstädter Kapitels?] an Sylvasi, den Pächter des fürstlichen Zehntens bzw. der Zehntquarte, bezüglich der Einhaltung der Privilegien betreffend den Zehntbezug der sächsischen Pfarrer. Darin die Schilderung des Fürsten Gabriel Bathori: „er ist jung, jähzornig und raubt mit Gewalt, was er will“. Aus der Zehntarrende will dieser in Weißenburg eine Kirche [templum], einen „Königshof“ [aulam regiam] und andere Gebäude errichten, was die sächsischen Pfarrer als unstatthaft betrachten. Der Hermannstädter Bürgermeister Gallus Lutsch will sich den Pfarrern anschließen und den Fürsten zwingen, die Privilegien einzuhalten, wie er bei seiner Einsetzung (am 7. März 1608) geschworen hat.

Darunter:
1608 April 5, Klausenburg [Colosswar]:
Der siebenbürgische Fürst Gabriel Bathori ersucht einen Ungenannten, sich zu den Verhandlungen der Sachsen betreffend die Zehntarrende zu begeben und mit zu beschließen. Dafür hat er ihm einen Beglaubigungsbrief ausgestellt.

(PDF)

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