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Siebenbürgische Familienforschung

Die auf Siebenbürgen bezogene genealogische Forschung hat ihren Sammelpunkt in der Sektion Genealogie des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg (AKSL). Die Sektion besteht seit 1974 und war bis 2003 unter der Leitung von Balduin Herter tätig. Sie knüpft an die familienkundliche Arbeit in Siebenbürgen an. Seit 2003 steht sie unter der Leitung von Christian Weiss. In der Sektion sind zurzeit ca. 145 Personen aktiv.

Einzelforscher und Ortsgenealogen

Die Arbeit wird von Einzelforschern, von Ortsgenealogen und in Projektgruppen durchgeführt (Ahnen-, Nachkommen-, Familien- und Verwandtschafts-[Sippen-]forschung). Auf Gemeindebasis sind in den Heimatortsgemeinschaften (HOGs) zurzeit rund 60 HOG-Vertreter genealogisch tätig.

EDV-Genealogie Siebenbürgen

Die Projektgruppe Siebenbürger-Genealogie wird von Christian Weiss koordiniert. Sie erarbeitet mit dem Programm Gen_Plus in einem auf fünf Jahre (2008-2013) angelegten Projekt die Grundlage einer Siebenbürgischen Genealogie-Datenbank (SGD).

Sammlungen

Die familienkundlichen Bestände werden als "Katalog des Genealogischen Archivs" (KGA) unter der Leitung von Karl Bertleff erfasst; es sind dies Nachkommentafeln, Stammtafeln, so genannte Ahnenpässe, Mikrofilme von Kirchenmatrikeln, Gemeindekarteien und andere Daten, die laufend ergänzt werden.

Gesondert davon ist die von Balduin Herter angelegte Wappensammlung (bürgerlicher und adliger Familienwappen) zu erwähnen, die laufend ausgebaut wird.

Als jüngstes Projekt ist die Foto-Dokumentation siebenbürgischer Friedhöfe und Lapidarien (mit den auf Personen und Familien bezogenen Inschriften) zu erwähnen; Ansprechpartner ist Werner Klemm.

Wanderungsforschung (Migration)

Einen Schwerpunkt stellt die historische Wanderungsbewegung dar, wie die Zuwanderung der österreichischen Transmigranten, der so genannten Landler, sowie der Baden-Durlacher, Zipser und Württemberger, aber auch von Einzelzuwanderern, sowie die Abwanderungen.

Infolge der massenhaften Aussiedlung beginnend in den 1970-er und 1980-er Jahren und besonders 1990 sehen die siebenbürgischen Genealogen die Notwendigkeit, als Brückengeneration die Verbindung zwischen Herkunfts- und neuem Wohnort schriftlich festzuhalten.

Genealogische Brücke nach Übersee

In Amerika bemüht sich Monika Ferrier, die "genealogische Brücke" zwischen Siebenbürgen, Westeuropa (Deutschland und Österreich) und den USA aufzubauen.

Kontakte und Austausch

Die Sektion Genealogie des AKSL ist Mitglied der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Genealogischer Verbände e.V. (DAGV).

Die Deutsche Zentralstelle für Genealogie in Leipzig unterstützt die Arbeit der Sektion. Die Sektion empfiehlt ihren Mitgliedern, die Ergebnisse ihrer Arbeit auch dort zu hinterlegen.

Sektionstagungen, Seminare und Fachdiskussionen geben Gelegenheit zu Austausch und Kontakten.

Die Mitglieder der Sektion erachten eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem genealogischen Verein der Banater Schwaben als wichtig.

Des Weiteren sind sie interessiert, Kontakte mit gleichgesinnten Genealogen und genealogischen Vereinen in den deutschen Bundesländern, in Rumänien, Österreich (Familia Austria), Ungarn und anderen Staaten zu pflegen.

Die Sektion Genealogie bringt die Zeitschrift „Siebenbürgische Familienforschung“ heraus, derzeit eine Jahresnummer, für AKSL-Mitglieder zum Preis von 9 Euro (sonst 18 Euro).

Sollten Sie sich für die siebenbürgische Familienforschung interessieren, kontaktieren Sie bitte die Sektion Genealogie des AKSL. Sie ist über die Postanschrift, die Telefon- und Faxnummern und die E-Mail-Adresse des Siebenbürgen-Instituts zu erreichen (www.siebenbuergen-institut.de > Kontakt). Ebenso geben die Vorstandsmitglieder Christian Weiss (chr-weiss@gmx.de) und Werner Klemm (we.klemmgmx.de) gerne Auskunft.

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